24.7.09

Masterprogramm: Sprache - Interaktion - Kultur

Neu in Bayreuth: Sprachwissenschaftliches Masterprogramm mit empirischer Ausrichtung

Die Universität Bayreuth bietet ab dem Wintersemester 2009/2010 den neuen Masterstudiengang "Sprache - Interaktion - Kultur" an. Das Studium dauert vier Semester und führt zum Abschluss des "Master of Arts (M.A.)". Studieninteressierte können sich für das Wintersemester 2009/2010 in der Zeit vom 17. August bis 15. Oktober 2009 in der Studentenkanzlei der Universität Bayreuth einschreiben.

Der Masterstudiengang zeichnet sich durch ein neuartiges, die philologischen Einzeldisziplinen übergreifendes Studienprofil aus: Die sprachwissenschaftlichen Kompetenzen aus der Afrikanistik, Anglistik, Arabistik, Romanistik, Germanistik, Interkulturellen Germanistik sowie der Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur werden in einem forschungsnahen Curriculum zusammengeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei eine empirisch ausgerichtete Sprachforschung und eine damit verbundene Erforschung interkultureller Zusammenhänge. Da die Linguistik an der Universität Bayreuth eine breite Vielfalt von Methoden, Forschungsinteressen und regionalspezifischen Kompetenzen umfasst, erhalten die Studierenden die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen. Sie können ihr Studium in einem der folgenden Profilbereiche ansiedeln: Interkulturelle Kommunikation, Sprachen und Kulturen im afrikanischen Kontext, Mehrsprachigkeit/Sprachkontakt oder Gesprächsforschung.

Das Studienprogramm zielt in zweifacher Hinsicht darauf ab, den Studierenden internationale Erfahrungen zu vermitteln: Das auf Interkulturelle Kommunikation ausgerichtete Studium des "Eurocampus", das derzeit zehn europäische Partnerhochschulen im Turnus anbieten (u.a. Cambridge, Paris, Lugano, Tartu und Jyväskylä), kann in den Masterstudiengang integriert werden. Zudem ist geplant, Dual-Degree-Vereinbarungen mit namhaften Universitäten im Ausland zu treffen, die Studienprogramme mit einer ähnlichen fachlichen Ausrichtung entwickelt haben. Bayreuther Studierende erhalten so die Möglichkeit, das zweite Studienjahr an einer Universität im Ausland zu absolvieren, während Studierende aus dem Ausland ihr Masterstudium in Bayreuth beenden können. In beiden Fällen wird den Absolventen ein internationaler Doppelabschluss verliehen.

Die Absolventen sind bestens auf Berufsfelder vorbereitet, in denen ein Verbund von sprachwissenschaftlichen und interkulturellen Qualifikationen wesentlich zu einem erfolgreichen Umgang mit praktischen Herausforderungen beiträgt. Dazu gehören vor allem die Bereiche Public Relations, Medienberatung, interkulturelle Kommunikation und Beratung, Europäische Integration, internationale Entwicklungszusammenarbeit, Sprachenpolitik und -planung, Wissenstransfer, Personalarbeit und -entwicklung in Unternehmen.

Während des Masterstudiums werden die Studierenden schrittweise an eine selbstständige wissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt, so dass sie empirische Forschungsvorhaben eigenständig durchführen können. Die Absolventen sind daher qualifiziert für Promotions- und Graduiertenkollegs mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, insbesondere für Promotions- und Graduiertenkollegs mit einer soziolinguistischen oder gesprächslinguistischen Ausrichtung. An der Universität Bayreuth bestehen in dieser Hinsicht zwei Anschlussmöglichkeiten: das internationale Promotionsprogramm "Kulturbegegnungen - Cultural Encounters - Rencontres Culturelles" sowie der Forschungsbereich "Culture, Concepts and Communication in Africa" innerhalb der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS).

www.uni-bayreuth.de

Neuer Master North und Latin American Studies (MANoLAS)

Zum Wintersemester startet an der Universität Passau der neue Masterstudiengang North and Latin American Studies.

Das Masterprogramm verbindet in bislang einmaliger Weise Nord- und Lateinamerikastudien und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines ersten Hochschulstudiums im gesellschafts-, kultur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Bewerbungen sind noch bis 31. August 2009 möglich.

Der forschungsorientierte, viersemestrige Masterstudiengang beinhaltet Amerika-spezifische Fachkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen und befähigt die Studierenden zu einer differenzierten Sicht auf beide Amerikas sowie deren globalisierte Verflechtungen. Das Programm vermittelt, aufbauend auf einem ersten Hochschulstudium, vertiefte Kenntnisse kultur-, gesellschafts- und regionalwissenschaftlicher Fächer mit Nord- und Lateinamerikabezügen. Zu den Kernfächern zählen Geographie, Literatur- und Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft sowie Betriebswirtschaftslehre. Daneben ist ein Studienaufenthalt in Lateinamerika integraler Bestandteil des Studienprogramms.

Der Masterstudiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines ersten Hochschulstudiums im gesellschafts-, kultur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, die anspruchsvolle Tätigkeiten mit Bezug zu Nord- und Lateinamerika z. B. in Wirtschaft, Verwaltung oder Wissenschaft anstreben. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein überdurchschnittlicher Abschluss eines mindestens dreijährigen Hochschulstudiums in einem gesellschafts-, kultur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Fach. Zudem sind sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch bzw. Portugiesisch erforderlich. Geeignete Bewerber werden zu einem schriftlichen Eignungstest eingeladen.

http://www.uni-passau.de/manolas.html

FH Kiel: Embedded and Ambient Intelligence

Im Rahmen der EU-Hochschulpartnerschaften veranstaltet der Fachbereich Informatik und Elektrotechnik der Fachhochschule Kiel unter Leitung von Prof. Dr. Helmut Dispert vom 18. Juli bis zum 1. August 2009 ein innovatives und interdisziplinär angelegtes Erasmus-Intensivprogramm. Zentrale Themen des Intensivprogramms sind die sogenannten "Eingebetteten Systeme" (Embedded Systems) und die "Intelligente Umgebung" (Ambient Intelligence), die heute immer stärker Einzug in die Arbeits- und Privatwelt halten. Die Studierenden werden mit Spezialgebieten der Hard- und Softwareentwicklung sowie der Anwendung moderner Mikrocomputer- und Netzwerksysteme vertraut gemacht.

Neben deutschen Studierenden und Professorinnen und Professoren sind 42 Studierende und elf Lehrende der Partnerhochschulen in Belgien (Hogeschool Kempen), Estland (Estonian IT College in Tallinn), Finnland (Fachhochschulen in Seinäjoki und Vaasa), Griechenland (T.E.I. of Crete), Portugal (Aveiro University) und UK (University of Glamorgan) an diesem kompakten Blockseminar beteiligt.

Das Intensivprogramm wird aus Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt und mit Hilfe des International Office der Fachhochschule Kiel organisiert. Es bietet Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit, in einer multinationalen Gruppe neue Lehrinhalte kennenzulernen und stringent zu erarbeiten. Die Studierenden erwerben so in ihren Semesterferien Leistungspunkte (gemäß European Credit Transfer and Accumulation System - ECTS), die sie auf ihr reguläres Studienprogramm an ihrer Heimathochschule anrechnen lassen können.

http://www.fh-kiel.de/ipeai-2009