29.7.09

Biotechnology: Neue Vertiefungsrichtungen "Bioprocess Development (BPD)" und "Biomedical Science and Technology (BST)"

10 Jahre Masterstudiengang Biotechnology

Die Fakultät für Biotechnologie an der Hochschule Mannheim feierte dieses Jahr das 10-jährige Bestehen ihres Masterstudiengangs Biotechnology im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung (4. Mannheimer Biotech-Workshop). Dieser Masterstudiengang war bei seiner Einrichtung im Wintersemester 1998/99 einer der ersten derartigen weiterführenden Studiengänge an einer deutschen Hochschule und hatte damit eine Modellfunktion noch vor der Bologna-Reform. Ebenfalls in einer Pionierrolle in Deutschland war er als ein Studiengang, der ganz in englischer Sprache durchgeführt wird. Inzwischen haben mehr als 130 erfolgreiche Absolventen Ihren Master-Grad, Master of Science (MSc) erhalten, davon 70 Ausländer (54 Prozent) aus 32 Ländern.

Die Fakultät ist stolz auf die geglückte Internationalisierung des Biotechnologie-Studiums und die hohe Akzeptanz der Absolventen in Wissenschaft und Praxis weltweit. Ca. 60 Prozent der Absolventen haben nach ihrem Masterabschluss eine Promotion angeschlossen und dabei auch das breite Netzwerk der Hochschule Mannheim an nationalen und internationalen Partneruniversitäten genutzt. Die restlichen 40 Prozent ist direkt von Unternehmen übernommen worden, wobei die internationale Pharmaindustrie als bevorzugter Arbeitgeber zu sehen ist.

In diesem Jahr wurde nun eine Erweiterung des erfolgreichen Masterstudiengangs Biotechnology im Inhalt und bei der Anzahl der Studienplätzen beschlossen. Zukünftig werden zwei Vertiefungsrichtungen mit den Themen "Bioprocess Development (BPD)" und "Biomedical Science and Technology (BST)" angeboten sowie die Aufnahmekapazität auf 60 Studienplätze pro Jahr (30 pro Semester) erhöht. Damit haben die zum Wintersemester beginnenden Studierenden erstmals die Möglichkeit, entweder den stärker auf industrielle Prozesse orientierten Schwerpunkt BPD zu wählen oder mit der Ausrichtung im biomedizinischen Bereich (BST) eher eine Tätigkeit in der Forschung oder der diagnostischen Entwicklung anzustreben. In Zukunft kann so mit einer Verdreifachung der Absolventen­zahlen gerechnet werden. Denn aufgrund der hohen Bewerberzahlen ist die Auslastung der neuen Studienplätze schon in diesem Wintersemester garantiert. Die Biotech-Branche wird das steigende Interesse an den fachspezifischen Studienangeboten begrüßen, kann sie doch daraus abgeleitet mit einem verbesserten Angebot an hochqualifizierten Fachkräften rechnen.

www.biotechscience.de

Neuer Bachelorstudiengang "Südosteuropastudien"

Mit Beginn des Wintersemesters 2009/10 startet der neue Bachelorstudiengang "Südosteuropastudien" an der Universität Regensburg.

Der Studiengang ist in der Philosophischen Fakultät I angesiedelt und beruht auf der intensiven Kooperation der Institute für Geschichte und Slavistik an der Universität Regensburg mit dem Regensburger Südost-Institut, dem wichtigsten außeruniversitären Forschungsinstitut zu Südosteuropa im deutschsprachigen Raum. Koordiniert werden die "Südosteuropastudien" von zwei Professoren der Universität Regensburg, Prof. Dr. Ulf Brunnbauer (Lehrstuhl für Geschichte Südost- und Osteuropas) und Prof. Dr. Björn Hansen (Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft) . Der dreijährige Bachelorstudiengang vermittelt fundierte Kenntnisse der Geschichte und der Kultur Südosteuropas und beinhaltet die intensive Sprachausbildung in zumindest einer südosteuropäischen Sprache. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester.

Seit ihrer Gründung hat die Universität Regensburg die Beschäftigung mit Südost- und Osteuropa zu einem wesentlichen Profilelement ausgebaut. Im Jahre 2000 wurde das Ost-West-Zentrum "Europaeum" gegründet; das den fächerübergreifenden Dialog zwischen dem östlichen und westlichen Europa in den Bereichen Forschung und Lehre fördert. Seit 2007 befindet sich das Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg (WiOS) in der Stadt, das auch das Südost-Institut umfasst. Die Universität Regensburg pflegt in diesem Zusammenhang enge Partnerschaften mit Universitäten in Südosteuropa. Die Masterstudiengänge "Ost-West-Studien" sowie "Osteuropa-Studien" erlauben den nahtlosen Anschluss an den neuen Bachelorstudiengang "Südosteuropastudien" in Regensburg. In Regensburg lassen sich zudem sehr leicht Kontakte zu Unternehmern, Wissenschaftlern, Politikern und Medienvertretern knüpfen, die sich mit Südosteuropa beschäftigen.

www.suedosteuropastudien.de